Fragen zu Träume & Federn
Über Cuculum & Kathrina s. East
Was genau ist "Träume & Federn"?
„Träume & Federn“ ist der Name des Künstlerkollektivs, welches aus Cuculum und Kathrina s. East besteht. Da wir den Großteil unserer Projekte gemeinsam erarbeiten und veröffentlichen, ist es manchmal praktisch, auch einen gemeinsamen Namen dafür zu haben (zum Beispiel für Messeauftritte). Da „Träume & Federn“ bisher aber kein rechtlich eingetragener Name ist, treten wir in den Impressi unserer Werke trotzdem unter unseren individuellen Namen auf.
Wer sind Cuculum und Kathrina und was stammt von wem?
Wir bekommen ab und zu mal die Fragen, ob Kathrina eigentlich auch ein Künstlername ist (bei Cuculum denken sich das die meisten von allein) und wer von uns beiden eigentlich was tut. Zu der ersten Frage: Ja, auch Kathrina s. East ist ein Künstlername und das s. wird absichtlich klein geschrieben.
Zu der zweiten Frage: Es wird regelmäßig angenommen, wir hätten eine strikte Aufgabenteilung. In der Praxis arbeiten wir allerdings an so ziemlich allem gemeinsam, insbesondere in den Konzeptionsphasen. Natürlich lässt es sich nicht ganz von der Hand weisen, dass wir in der Umsetzung unsere Schwerpunkte haben. Zeichnungen, Animationen und Rhythmus sind beispielsweise Kernthemen von Cuculum, während Kathrina für alle Arten von Textarbeit sowie die solistischen Melodieinstrumente zuständig ist.
Wie steht ihr zu KI?
Das Wichtigste zuerst: Nein, wir verwenden keine generative KI und wir verbieten die Einspeisung unserer Werke in jede Form von KI (das gilt auch für die Besucher unserer Website).
Da wir hier der Transparenz halber ganz genau sein wollen: Kathrina verwendet nicht-generative KI an zwei Stellen in ihrem Arbeitsprozess: Für die Rechtschreib- und Grammatikprüfung sowie für die Übertragung von Handschrift in Computerschrift. Beide dieser Tools laufen lokal auf unseren Geräten, teilen also keine Daten mit irgendwem für irgendetwas. Zudem machen sie (abgesehen von Rechtschreib- und Grammatikfehlern offensichtlich) keine Vorschläge zur Textverbesserung, haben keine Autovervollständigung etc.
Da wir beide aus einem technisch-naturwissenschaftlichen Hintergrund kommen, haben wir uns auch außerhalb unserer Rolle als Künstler eingehend mit dem Thema befasst. So wie fast jedes Werkzeug, hat auch das, was heute sehr allgemein unter dem Begriff „KI“ zusammengefasst wird, grundsätzlich Potential, die Welt besser zu machen. Allerdings nur, wenn es richtig eingesetzt wird. Momentan werden die positiven Nutzungsweisen von KI leider sehr überschattet von Datendiebstahl, ungleicher Machtverteilung und enormem Ressourcen- und Energieverbrauch. Die Problematik wird dabei verschärft von Firmen, die um jeden Preis „KI“ auf ihre Produkte schreiben wollen; von Firmen, die ohne jede Moral und ohne jeden Nachhaltigkeitsgedanken Geld sparen wollen; und von Privatpersonen, die dieses neue Werkzeug unreflektiert und ohne das nötige Hintergrundwissen verwenden.
Wie stehen wir nun also zu KI? Hier ein unvollständiger Einblick:
- Wir möchten in unseren kreativen Projekten keine generative KI verwenden, da unsere Kunst aus der Auseinandersetzung mit uns, anderen Menschen und unserer Umwelt entsteht und wir überzeugt davon sind, dass dieser Prozess – die Fragen, die dabei aufkommen und die Entscheidungen, die dabei getroffen werden müssen – nicht von einer (vereinfacht gesagt) statistischen Ziehung von Worten und Pixeln profitieren kann.
- Wir halten den Diebstahl von kreativen Werken zum Training von KI für indiskutabel unmoralisch und fordern u.a. deshalb die vollständige Offenlegung aller Trainingsdatensätze für solche Modelle. Es muss jedem Menschen offenstehen zu entscheiden, ob die eigenen Daten und Werke zum Training von KI verwendet werden dürfen oder nicht; für nicht gemeinfreie Werke müssten die Urheber der Nutzung ihrer Daten zum Training aktiv zustimmen.
- Es wird niemals vollständig nachvollziehbar sein, wie ein KI generiertes Bild, Text oder Musikstück genau zustande kam und welche Daten an seiner Entstehung beteiligt waren. Klar ist jedoch, dass die Urheberschaft eines KI generierten Werkes nicht bei der Person oder der Firma liegt, welche das Prompt eingegeben hat. Daher halten wir es für absolut angebracht, dass jedweder KI generierte Output klar und deutlich als solcher gekennzeichnet wird. Weiterhin müssen die Urheber der Trainingsdaten an Einkünften aus KI generiertem Output angemessen beteiligt werden.
- Die Preise zur Nutzung von KI sollten das Investment an Ressourcen und Energie widerspiegeln, die zu ihrer Betreibung notwendig sind. Diese Steuer muss anschließend dem Umweltschutz sowie dem sozialen Ausgleich zugute kommen (letzteres, damit KI nicht zu einem alleinigen Privileg der Firmen und finanziellen Oberschicht wird).
Welche Werte vertretet ihr?
Wir würden von uns selbst sagen, dass sich unsere Kunst nicht mit politischen, sondern mit gesellschaftlichen Themen beschäftigt, in dem Sinne, dass wir als Künstler keine Parteien unterstützen und kein politisches Tagesgeschehen kommentieren. So würden wir auch unser künstlerisches Werteschema nicht eindeutig einer politischen Richtung zuordnen. Die Kernthemen, die uns in unserer kreativen Arbeit häufig beschäftigen sind:
- Offene zwischenmenschliche Kommunikation und offene Auseinandersetzung mit Themen wie Trauer und mentaler Gesundheit.
- Der Schutz unserer Umwelt, der größere Priorität haben sollte als das menschliche Bedürfnis nach Bequemlichkeit und Luxus; damit verbunden eine klare Abneigung gegen das heute übliche und von unserem Wirtschaftssystem geförderte Konsumverhalten.
- Die Freiheit jedes Menschen, seiner Lebensweise zu folgen, solange dabei das weltweite Ökosystem und andere Lebewesen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
- Die Konsequenz der Handlungen jedes Menschen. Verantwortung ist keine Entscheidung, sondern folgt automatisch aus allem was wir tun.
- Und am Ende doch politisch: Die Tendenz unserer Generation, das Leid zweier Weltkriege bereits wieder zu vergessen. Wir glauben nicht an ein Geburtsrecht auf Besitz (auch nicht auf den Besitz eines Landes). Wir positionieren uns ausdrücklich gegen Faschismus, Rassismus, Sexismus und andere menschenfeindliche Haltungen.
Welche anderen Projekte unterstützt ihr?
- Wahrheitskämpfer – Ein Projekt zur Erinnerung an ermordete und verfolgte Journalist:innen aus aller Welt.
- Kein Interesse Zine – Ein Projekt zur Aufklärung über KI, ihre Funktionsweise und Risiken.
Mit welchen Verlagen / anderen Künstlern arbeitet ihr zusammen?
Wir arbeiten generell eher wenig mit anderen Künstlern oder mit Verlagen zusammen. Bei anderen Künstlern liegt das meist daran, dass Projekte mit mehreren Beteiligten in aller Regel zeitlich und inhaltlich schwieriger zu koordinieren sind. Im Bezug auf Verlage zeigt sich dagegen immer wieder, dass der Versuch kommerziellen Gewinn zu erzielen, sich nicht gut mit unserem Bedürfnis verträgt, unsere Projekte ohne Rücksicht auf eine bestimmte Zielgruppe zu gestalten. Auch nehmen wir sehr ungern Anpassungen vor, die lediglich der besseren Vermarktung und praktischeren Einordnung in vorhandene Schubladen dienen. Und zu guter Letzt steht leider auch eine nachhaltige Produktion üblicherweise finanziellen Überlegungen entgegen.
Gerade deshalb möchten wir hier umso lieber die (wenigen) Kollegen nennen, mit denen wir aktuell zusammenarbeiten:
- Moom Comics von Łukasz Majcher
- Quest Office von Gianni Ventrella
Womit verdient ihr euer Geld?
Das Motto von Träume & Federn lautet: „Finanziell untragbare Projekte aller Art“. Wir wählten es als ironische Reaktion auf den Tipp, wir sollten doch versuchen unser „Angebot“ zu vereinheitlichen, damit sich potentielle Käufer leichter zurechtfänden. Uns ist es uns enorm wichtig, dass unsere Projekte nicht von finanziellen Überlegungen irgendwelcher Art geformt werden und konsequenterweise verdienen wir unseren Lebensunterhalt nicht mit unserer Kunst. Cuculum ist hauptberuflich Illustrator, hauptsächlich für Brett- und Rollenspielverlage; Kathrina arbeitet als Entwicklerin für eine deutsche Softwarefirma.
Webauftritt
Wie ist die Website aufgebaut?
Aus historischen und praktischen Gründen umschließt unser Webauftritt mehrere Unterbereiche (Domains), die sich schnell durch ihre jeweilige Farbgebung unterscheiden lassen und unterschiedlichen Themen gewidmet sind:
- Dunkeltürkis: Die zentrale Träume & Federn Seite. Hier finden sich unsere Spieleprojekte, Neuigkeiten, das Archiv, unsere Terminseite und der Verkauf sowie die Übersicht über alle unsere Projekte.
- Hellgelb: Die Seite unserer Band Cataract of Dreams. Inzwischen besteht diese Band ebenfalls nur noch aus Cuculum & Kathrina, doch das war nicht immer so. Als wir noch live aufgetreten sind, war es außerdem manchmal praktisch, eine Website nur für die Musik zu haben.
- Dunkelgrau: Die Homepage von Cuculum, der insbesondere durch seinen Beruf als Illustrator von einer eigenen Homepage profitiert. Hier finden sich vor allem die zeichnerischen Projekte, digitaisierte Versionen unserer Ausstellung und Comics.
- Hellblau: Die Homepage von Kathrina s. East, die neben den textlastigen Projekten und Buchveröffentlichungen auch einige Fotoprojekte und graphische Spielereien zeigt.
Die einzelnen Abschnitte sind bewusst sehr vernetzt miteinander und wollen dazu einladen, sich auch einmal mal ein wenig umzusehen. Man kommt immer von jedem der Unterthemen mit wenigen Klicks zu jedem anderen zurück.
Wann und wie kommen eure Projekte auf die Website?
Was die Art der Veröffentlichung angeht, so lassen sich die Inhalte auf unserer Website grob in drei Kategorien einteilen: Es gibt Projekte, die quasi ausschließlich, beziehungsweise vorrangig auf der Webseite veröffentlicht werden. Das betrifft zum Beispiel Kathrinas Fotos und Graphikprojekte, die meisten Gedichte und Kurzgeschichten sowie die Musik. Dann gibt es Projekte, die wir selbst veröffentlichen, wie beispielsweise Kunstausstellungen oder auch viele unserer Buchprojekte und Spiele. Und zu guter Letzt gibt es eine Minderheit an Projekten, die über einen Verlag veröffentlicht werden.
Die erste Gruppe an Projekten erscheint logischerweise sofort bei Veröffentlichung auf der Website und das üblicherweise kostenlos.
Die zweite Gruppe an Projekten wird ebenfalls auf der Webseite veröffentlicht werden und auch dies normalerweise kostenlos, da uns Zugänglichkeit immens wichtig ist. Allerdings stehen wir, ob wir wollen oder nicht, natürlich vor der Herausforderung, dass wir bei Veröffentlichung eines Druckproduktes zumindest die Produktionskosten wieder hereinholen müssen; ansonsten können wir uns die Drucke auf Dauer schlicht nicht leisten (warum wir nicht einfach alles digital veröffentlichen, steht unten unter der Frage „Warum überhaupt noch Bücher?“). Als Folge davon, konzentrieren wir uns bei der Umsetzung solcher Projekte zunächst auf die Druckfassung. Digital aufbereitet kommen diese dann mit einer Verzögerung von 1.5 bis 3 Jahren auf die Webseite (auch etwas abhängig davon, wie viel wir zu tun haben). Zudem werden solche Inhalte üblicherweise als Bildergallerie oder Blogbeitrag veröffentlicht und nicht als eBook oder PDF.
Bei Veröffentlichungen, die über einen Verlag erscheinen, sind wir an den jeweiligen Verlag gebunden. Ob und wann solche Projekte online veröffentlicht werden, hängt also davon ab, wie lange der jeweilige Verlag die alleinigen Veröffentlichungsrechte an dem entsprechenden Projekt hat. Wir achten darauf, dass diese Rechte spätestens dann an uns zurückfallen, wenn der Verlag das Projekt nicht mehr aktiv verkauft.
Welche eurer Inhalte werden übersetzt?
Bei textbasierten Projekten versuchen wir grundsätzlich, so viel wie möglich zu übersetzen. Da wir allerdings auch zum Übersetzen keine generative KI verwenden, ist dieser Prozess sehr zeitaufwändig und gerade bei Gedichten und lyrischen Texten auch nicht ganz einfach. Ehrlicherweise muss die Übersetzung also häufig hinter der Erschaffung neuer Werke zurückstehen.
Falls du ein Mensch bist, Spaß daran hättest, unsere Texte zu übersetzen und eine Idee hast, wie sich das finanzieren lässt: Schreib uns gerne eine Nachricht.
Ist die Website barrierefrei?
Wir geben uns große Mühe, die Website im Rahmen unserer Möglichkeiten so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Das betrifft insbesondere auch die Nutzung der Farben, Schriftarten, Bedienoberflächen etc. Falls du ein Mensch bist und Ideen hast, wie sich die Barrierefreiheit unserer Seite verbessern lässt, schreib uns gerne eine Nachricht.
Warum hat eure Website kein Cookie-Banner?
Wir halten nicht viel von Trackern und haben daher unsere Website bewusst so gestaltet, dass sie ohne Cookies und Tracker auskommt. Entsprechend brauchen wir auch kein Cookie-Banner. Dafür verzichten wir beispielsweise auf die Einbindung von Inhalten anderer Webseiten.
Wo kann man euch auf Social Media finden?
Warum habt ihr kaum Social Media?
Warum habt ihr kaum Social Media?
Wir haben in den letzten Jahren ganz bewusst unsere Social Media Präsenz zunehmend heruntergefahren. Der hauptsächliche Grund dafür ist Zeit. Es versteht sich von selbst, dass wir kein Interesse daran haben, gewisse Großkonzerne zu unterstützen, doch auch abseits davon benötigt das Bespielen solcher Kanäle Zeit, die dann zur Umsetzung neuer Projekte fehlt. Die üblichen Algorithmen verschärfen dieses Problem, da Inhalte nur dann wirklich auffindbar bleiben, wenn sehr viel Zeit in die jeweilige Plattform investiert wird. Nur ab und zu etwas zu posten lohnt sich schlicht nicht, weil es niemand sieht. In letzter Zeit kommt außerdem hinzu, dass immer mehr Social Media Plattformen die Inhalte ihrer Nutzer ungefragt zum Training von generativer KI verwenden, wofür wir unsere Projekte ebenfalls nicht hergeben wollen.
Wo kann man eure Musik finden?
Warum kann man eure Musik nicht streamen?
Warum kann man eure Musik nicht streamen?
Unsere Musik könnt ihr auf unserer Website finden unter Cataract of Dreams. Zusätzlich bieten wir (gegen eine freiwillige Spende) Downloads über Bandcamp an.
Unsere Präsenz auf Streaming-Plattformen (und verwandten Websites) haben wir in den letzten Jahren bewusst heruntergefahren. Auf einige der Anbieter hatten wir von Anfang an verzichtet, anderen haben wir in neuerer Zeit aufgrund von KI den Rücken gekehrt. Da es immer schwieriger und zeitintensiver wird, den Überblick zu behalten, welcher der Plattformen man seine künstlerischen Daten noch anvertrauen kann (und wir für die Veröffentlichung bei den Streaming Diensten ja als Künstler auch Geld bezahlen müssen), haben wir schließlich vollständig die Reißleine gezogen.
Hier ist unsere Top-Liste der Plattformen, die wir aus moralischen Gründen nicht oder nicht mehr nutzen:
- YouTube – Google nutzt YouTube Videos ungefragt zum Training seiner generativen KI Modelle. Dafür möchten wir unsere Kunst aber nicht zur Vefügung stellen.
- Spotify – Obwohl Spotifys Marktanteil im Bereich des Musikstreamings beachtlich ist, bezahlt die Plattform den Künstlern, die diesen Erfolg ermöglichen, lächerlich wenig. Wir möchten den Teufelskreis nicht unerstützten, der Künstler gerade aufgrund der Bekanntheit des Streamingdienstes indirekt zwingt, sich unter Wert zu verkaufen.
- Amazon Music – Unsere Probleme mit Amazon beginnen schon lange vor der Frage, wie die Plattform mit ihr anvertrauten Inhalten umgeht. Um die Debatte auf die Kunst zu beschränken, so scheint Amazon beispielweise wenig Probleme damit zu haben, vollständig KI generierte Bücher zu verkaufen. Die grundsätzlich rücksichtslose Einstellung der Plattform, hat uns erfolgreich von jeder Veröffentlichung dort abgehalten.
Onlineshop & Kommerzielles
Warum überhaupt noch Bücher?
Die Bedeutung von Büchern hat sich im Onlinezeitalter zweifellos verändert. Da fast jeder ohnehin mindestens ein internetfähiges Gerät besitzt, kann man zu Recht fragen, warum man Worte noch auf Papier drucken muss. Schließlich werden dadurch zusätzliche Ressourcen verbraucht. Wir sind uns diesem Dilemma sehr bewusst, schließlich positionieren wir uns aktiv gegen die Schnelllebigkeit der modernen Konsumgesellschaft.
Ein gedrucktes Buch sollte daher mehr sein, als nur ein Aufbewahrungsort für Worte. Es sollte vielmehr an und für sich ein Kunstwerk sein. Es sollte eine Dekoration sein für die Wohnung, in der es steht und einen zum Lächeln bringen, wenn man es in die Hand nimmt. Mit jedem unserer Projekte versuchen wir, diesem Anspruch gerecht zu werden. Mit aufwendigen Illustrationen, liebevollem Layout, qualitativer Ausstattung und ökologisch nachhaltiger Produktion; einfach, da wir uns selbst noch an solchen Büchern in unseren Regalen erfreuen.
Warum habt ihr keinen richtigen Onlineshop?
Ein Onlineshop kostet Zeit und vor allen Dingen auch Geld. Das beginnt bei den Kosten für ein professionelles Plug-in und endet bei der Rechtsberatung für Datenverarbeitung, AGB usw. Dass wir unsere Projekte auch als Drucksachen zur Verfügung stellen, ist ein Herzensanliegen ohne kommerzielles Interesse. (Insbesondere gibt es die Inhalte vieler Bücher ja auch kostenlos auf der Website). Als Konsequenz daraus ist ein Onlineshop finanziell einfach nicht tragbar.
Wir sind außerdem stolz darauf, dass unsere Website vollständig frei ist von Cookies und Trackern jeglicher Art. Leider sind viele notwendige Funktionen eines Onlineshops mit diesem Prinzip nicht vereinbar.
Was ist der Unterschied zu einer Bestellung bei euch und einem Onlineshop?
- Es gibt keine Möglichkeit der Bezahlung direkt über die Website.
- Das senden der Anfrage für eine Drucksache ist kein rechtlich bindender Vertragsabschluss.
- Alle Bestellungen werden von uns händisch und in unserer Freizeit bearbeitet. Wir bitten daher um Verständnis dafür, dass wir nur Vorkasse annehmen und es zu Verzögerungen beim Beantworten von E-Mails kommen kann.
Wie funktioniert eine Bestellung bei euch?
- Um eine der Drucksachen zu bestellen, kann in dem entsprechenden Feld der Reiter Bestellung ausgewählt werden. Bei Drucksachen, die wir selbst verkaufen, erscheint ein kleines Formular.
- Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse in das entsprechende Feld ein, bestätigen Sie den Datenschutzhinweis, lösen Sie das Captcha-Bilderrätsel und klicken Sie auf Absenden.
- Wir melden uns persönlich über die angegebene E-Mailadresse und besprechen die Zahlung sowie den Versand. Die Daten, die uns im Rahmen dieser Interaktion zur Verfügung gestellt werden, werden nicht gespeichert oder weitergegeben!
Sind die Preisangaben inklusive Versandkosten?
Nein, die angegebenen Preise für die Druckprodukte enthalten keine Versandkosten. Da wir alle Bestellungen von Hand verpacken, hängen die Versandkosten davon ab, was und wie viel mit einer Bestellung gekauft wird (und welche Preise die Post gerade hat) und wir möchten für den Versand nur die tatsächlichen Kosten berechnen und keine unnötig teuren Pauschalen ansetzen.
Kann ich eine Signatur bekommen?
Was hat es mit dem Stempel auf sich?
Was hat es mit dem Stempel auf sich?
Standardmäßig werden unsere Drucksachen (soweit möglich) mit einem Stempel unseres Logos auf einer der vorderen Innenseiten ausgeliefert. Auf Anfrage signieren oder widmen wir Bücher zusätzlich auch gerne. Beides gilt allerdings nur für Werke, die direkt von uns verkauft werden. Bei Drucksachen, die an anderer Stelle (zum Beispiel direkt beim Verlag) bestellt werden, gibt es für uns aus technischen Gründen keine Möglichkeit zum Stempeln oder Signieren.
Wie viel verdient ihr an den Verkäufen?
Wenn man alles zusammennimmt, verdienen wir an keinem unserer Projekte tatsächlich etwas. Die Zeit, die in die Konzeption, die Illustrationen, das Schreiben, das Layout usw. fließt, ist immer unbezahlt (und natürlich können wir in dieser Zeit auch keiner anderen bezahlten Arbeit nachgehen). Hinzu kommen „versteckte“ Kosten wie zum Beispiel für Ansichtsexemplare, Belegexemplare für die Nationalbibliothek, die Verpackungslizenz oder auch die Kosten der Website selbst. Obwohl also der Verkaufspreis unserer Druckprodukte leicht höher ist als die reinen Produktionskosten, zahlen wir unterm Strich für unsere Projekte immer dazu.
Wie viel vom Verkaufspreis eines unserer Werke am Ende bei uns ankommt, um diese genannten Kosten zu decken, ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Als Faustregel lässt sich sagen, dass unsere Marge höher ist, je weniger aufwändig die Herstellung der Drucksache war. Das liegt daran, dass wir üblicherweise nur Kleinauflagen produzieren lassen und aufwändige Prozesse erst bei höheren Auflagen „billig“ werden. Gleichzeitig bleibt bei höheren Auflagen, die über Drittanbieter verkauft werden trotzdem am wenigsten bei uns hängen, weil hier der Verlag und / oder die Zwischenhändler natürlich ebenfalls Teile des Verkaufspreises beanspruchen.
Warum etwas kaufen, wenn es so viele eurer Projekte umsonst gibt?
Wie kann man euch sonst unterstützen?
Wie kann man euch sonst unterstützen?
Uns geht es bei unseren Projekten nicht um den finanziellen Erfolg und aus Gründen der Nachhaltigkeit möchten wir auch nicht, dass unsere Projekte nur gekauft werden, um uns etwas Gutes zu tun. Wer kein Interesse an der Drucksache selbst hat, sollte sie auch nicht kaufen. Wer uns im Austausch für unser digitales Angebot finanziell unterstützen möchte, kann gerne über Bandcamp unsere Musik herunterladen und dabei eine Spende hinterlassen. Einen speziellen Anbieter für Spenden (Patreon, Ko-Fi) nutzen wir nicht mehr, da hier der zusätzliche Aufwand in der Vergangenheit in keinem Verhältnis zur Nutzung stand.
Wir möchten außerdem explizit darauf hinweisen, dass wir für unser Überleben nicht auf den finanziellen Output unserer Projekte angewiesen sind. Wäre es anders, hätten wir wohl schon vor Jahren aufhören müssen. Anstatt uns direkt Geld zukommen zu lassen, hätten wir einen anderen Vorschlag: Sucht euch einen gemeinnützigen Zweck, der euch und uns am Herzen liegt und spendet dorthin euer Geld und / oder eure Zeit. Geht zum Beispiel in euren Garten oder auf euren Balkon und pflanzt eine insektenfreundliche Pflanze oder ersetzt euren gepflasterten Vorhof durch eine entsiegelte Grünfläche mit Bodendecker. Das würde uns viel mehr freuen, als ein paar Euro mehr auf unserem Konto. Wenn ihr möchtet, könnt ihr uns dann auch gerne ein Bild davon schicken an , das wir dann (wenn ihr möchtet) gerne auch hier auf der Webseite veröffentlichen.